Criticizing Americanness in 3D

"Criticizing Americanness in 3D": Paul McCarthys F-Fort

Katharina Klara Weis

Die Installation F-Fort von Paul McCarthy, das Gegenstand dieser Analyse ist, wurde speziell für die Ausstellung LaLa Land-Parodie Paradies (12. Juni - 28. August 2005) im Münchener Haus der Kunst entworfen. Zunächst möchte ich auf den Vorteil der Unmittelbarkeit der Installation eingehen. Direkt vor Ort zu sein, ermöglicht es, die Installation ganzheitlich und individuell zu erleben, ein anderer Blickwinkel, als wenn ich sie allein mit meinen Worten beschreibe oder Ihnen durch Fotos nahezubringen versuche, d.h. Sie durch eine bereits getroffene Auswahl mit meinen Augen sehen lasse. Das F-Fort befindet sich als Teil des Western-Projects in der ersten Museumshalle des HDK und die Toninstallation von verzerrtem Männergelächter ist bereits bei Betreten des Ausstellungsbereiches wahrnehmbar. Die von innen beleuchteten hellen Massivholz-Planwägen, die um das Fort aufgestellt sind und bei Ausstellungseröffnung zum Einsatz gekommen waren, zeigen zum Museumseingang und die vorne aufgestellten fallen zuerst ins Auge. Dann fällt der Blick auf das Westernfort mit seinen vier charakteristischen Wachtürmen. Zu betreten und zu verlassen ist es nur durch je einen 'Tunnel' der ebenfalls aus Holz gefertigt ist und dessen Höhe ca. 1,70m beträgt. Besucher besichtigen das F-Fort einmal linear, gemäß des von Tunnel und Kameraschienen vorgegebenen Weges, bevor sie sich ein zweites Mal durch das Fort bewegen.

Abbildung 1. Quelle: Presse-CD, HDK 2005.

Ich werde nun auf die Besonderheiten der Installation eingehen, sowie auf die Methoden der Visualisierung, die hier eingesetzt werden. Dabei tritt der Künstler Paul McCarthy selbst in den Hintergrund, zu dem ich hier nur die Information gebe, dass er 1945 in Salt Lake City geboren wurde und in Los Angeles, Kalifornien, lebt und arbeitet (vgl. "Paul McCarthy"). Ich verfahre so, da er kein Künstler im klassischen Sinn ist, und bei seinem Projekt auf weitere Personen, wie Techniker, Hilfskräfte etc. angewiesen ist. Sein bisheriges Schaffen zu betrachten bedeutet meiner Meinung nach, sich mehr auf seine Weltsicht zu beziehen. Ich möchte mich hier jedoch vielmehr der Sichtweise und Interpretation des Betrachters zuwenden.

F-Troop

Das F-Fort ist von einer amerikanischen Fernsehserie namens F-Troop inspiriert, deren erste Staffel 1965 in schwarzweiß auf Sendung ging. Sie hat mit ihrem Slapstick Humor vor allem Kinder und Jugendliche angesprochen. Im Zentrum stehen die Abenteuer einer unfähigen Kavallerietruppe, die sich 1866 in den letzten Tagen des amerikanischen Bürgerkriegs in ihrem Fort Courage in Kansas gegen die umliegenden Indianerstämme verteidigen muss. Captain Parmenter ist eine lächerliche Figur, da er von Sgt. O'Rourke für gemeinhin übertroffen wird. Letzterer schließt heimlich einen Friedensvertrag mit den friedfertigen Hekawi-Indianern, der für beide Seiten nur Vorteile bringt: die Indianer einerseits können durch Handel ihre Lebensbedingungen aufbessern, während die Truppe andererseits weiterhin die Illusion wahren kann, in einem heftigen Krieg mitzukämpfen, obwohl eigentlich keinerlei unmittelbare Gefahren drohen, außer den vereinzelten Angriffen der kriegerischen Shugs-Indianer. Übrigens soll das F in F-Troop angeblich für das Wort "fun" stehen (vgl. Spadoni).

Kann man hieraus also schließen, dass das Wahren der unbegründeten Existenzberechtigung in patriarchalischen Gesellschaften nur reiner Hohn sein kann, wie in diesem Fall an einer künstlichen militärischen Rangordnung deutlich wird? Hinzu kommt das Konzept von Widersachern, in Form der Shugs-Indianer, aus dem die zentrale Gruppe ihre Existenzberechtigung ableitet und die ihr zur Selbstinszenierung dient.

Dichotomie Installation-Filmset und Perspektivenwechsel

Das Besondere an dem F-Fort als Teil des Western Projects ist, dass es sich hierbei sowohl um eine Installation als auch ein Filmset handelt. Auf Letzteres weisen die technischen Gerätschaften wie Scheinwerfer und Kameraschienen hin, sowie die um das Fort herumstehenden Requisiten und Reste von Verpackung. Eine besondere Rolle nimmt die Wand aus zehn Bildschirmen ein, auf die ich später noch eingehen werde.

Diese Dichotomie von Installation und Filmset wird dem Besucher individuell durch die schrittweise Annäherung an die Installation nahegebracht: Zunächst kann man sich dem zentralen Raum der Installation nur durch einen Tunnel annähern und darf diese ausschließlich betrachten. Da jeder Besucher von einem Querbalken aufgehalten wird. Ich nenne diese Stelle Standpunkt 1.

Überwindet man dieses kleine Hindernis kann man den zentralen Raum selbst betreten. Man überwindet so das "Außen-vor" und findet sich im "Mittendrin", Standpunkt 2. Obwohl man hier nichts berühren darf, d.h. den Zustand des Werks nicht verändern kann, womit das F-Fort ein "closed work" darstellt, hat das Fort dennoch nicht den Status eines abgeschlossenen Werkes. Es kann jederzeit wieder als Set oder Kulisse genutzt werden. Paul McCarthy nahm im Laufe der Ausstellungszeit bereits einige Veränderungen vor.

Aber abgesehen davon ist das Bild, das sich dem Betrachter bietet, wenn er Standpunkt 2 zunächst von Standpunkt 1 aus betrachtet, ein anderes, und damit bleibt die Installation dynamisch. Gleichzeitig ändert sich der Blickwinkel der Person im Zentrum und so findet ein Perspektivenwechsel statt, der im gegenseitigen Betrachten gipfelt. Gleichzeitig wird die Distanz zwischen Betrachter und Installation verwischt, weil er selbst Teil der Installation wird.

An diesem Ort, Standpunkt 2, ist es außerdem möglich, der Geräuschquelle nachzugehen, die nun unmittelbarer wirkt als an Standpunkt 1. Sie richtet den Blick des Betrachters auf die Türme des Forts. Möglicherweise ist man sogar versucht, die Leitern zu erklimmen. Die Geräuschkulisse bildet jedoch von Standpunkt 1 aus betrachtet keine Einheit mit dem Betrachteten: Ob der zentrale Raum nun personenleer ist oder gefüllt mit Museumsbesuchern, in keinem Fall passt der Ton zum Bild, das sich dem Betrachter bietet.

Symbole und Verfremdungseffekte

Ich möchte im Folgenden auf Verfremdungseffekte und Symbole eingehen, die entgegen den Erwartungen des Betrachters wirken. Das konstruierte Westernfort und dessen Titel geben dem Betrachter bereits einen ersten Eindruck, indem sie Assoziationen wie etwa "Amerika", "Soldaten", "historisch" wecken. Wirft man nun einen Blick in das Innere des Forts, findet man eine Atmosphäre, den verwüsteten Zustand des zentralen Raums und Gegenstände vor, die in ein Westernfort passen, wie z.B. Stiefel, Bier und Handtücher. Hier kommt es allerdings zum Bruch mit dem historischen Setting: die Biermarke stammt aus München und die Frottee-Qualität der Handtücher passt so gar nicht in die damalige Zeit. Man kann hier mit Brecht argumentieren, dass erst wenn das Bekannte und Alltägliche in einem neuen, ungewohnten Zusammenhang erscheint, der Betrachter mit einem Denkprozess beginnt, der in einem tieferen Verständnis dieses eigentlich längst bekannten Sachverhalts mündet (vgl. "Episches Theater").

An diesem Punkt wird klar, dass die Installation nicht den Anspruch hat, eine reine Replica zu sein. Es gibt Momente, die dem Betrachter originalgetreu erscheinen mögen, er dies selbst jedoch nur mit seinem Vorwissen oder Weltwissen abgleichen kann.

Dieser historische Bruch und die Verfremdung, lösen den Blick vom Konkreten und ebnen den Weg für die individuell kulturelle Abstraktion. Selbst wenn ein amerikanisches Westernfort der Schauplatz ist, kann man die Atmosphäre auf andere speziell von Männergruppen genutzte Räume übertragen, so etwa auf Bundeswehrkasernen oder Brotzeiträume. Das Westernfort steht somit nicht nur in den Hallen des Hauses der Kunst, es fällt kulturell und sozial direkt auf uns zurück, da wir es auf unser eigenes Land übertragen können.

Die Bildschirmwand

Das Western-Project erinnert an den Aufbruch Amerikas nach far west und die gewaltsame Eroberung von Land als Teil des amerikanischen Traums. Mittel zur Inszenierung ist der Einsatz von Medien, den die Bildschirmwand darstellt. Die Verbindung zwischen Filmset und Installation wird durch die zehn Bildschirme auf der Rückseite aufrecht erhalten, die kontinuierlich in Schleife das hier entstandene Video abspielen. Aber ist es wirklich nur die Herstellung der Verbindung? Zielen die gedrehten Videos nicht vielmehr darauf ab, der Installation ihren eigentlichen Sinn und Berechtigung zu geben? Denn diese Videos zeigen die im Fort wütenden Soldaten und dienen dazu, den gegenwärtigen Zustand der Installation als Ergebnis dessen zu erklären. Dabei wird die Schranke von Ort und Zeit überwunden, die den Betrachter von der hier entstandenen Performance trennt. 1<&span>

Neben der Dokumentation des Geschehenen stillt die kontinuierliche Vorführung das Bedürfnis des Menschen, des "Vor-Ort-Seins", d.h. laut Weber alles aus nächster Nähe betrachten zu können. Schließlich sind die Videos eine Auflösung der Frage wer eigentlich diesen Krach und den Zustand des Westernforts verursacht hat. Den Betrachter beruhigt dieser "Blick hinter die Kulissen" jedoch nur bedingt, da in den Videos rohes und obszönes Verhalten der uniformierten Soldaten zu sehen ist. Dadurch dass das hier symbolisierte Medium Fernsehen bzw. Film keine geschönte Idylle mehr bereit hält, wird der Betrachter mit der Dekonstruktion von abgespeicherten Heldenbildern konfrontiert. Gleichzeitig wird aufgezeigt, welche Eigendynamik die Performance der dargestellten Schauspieler nimmt, die zum Teil selbst die Kameras führen. Ein Zitat von den Internetseiten des Hauses der Kunst erklärt:

[...] Den Rest übernehmen die Kameras (mehrere Videokameras und eine digitale Kamera). Durch ihre ständige Präsenz entsteht eine Atmosphäre des Beobachtetwerdens, die das Verhalten der Schauspieler beeinflusst. Sobald die Dreharbeiten beginnen, fangen sie an, sich zu produzieren und benehmen sich fast wie Kandidaten in einer Reality Show, die zu allem bereit sind. (Haus der Kunst)

Das Ungeplante und Unvorhersehbare ist hier Mittel zur Dekonstruktion und steht im Gegensatz zum inszenierten Westernfilmgenre, dem quasi Idealtyp des amerikanischen Spielfilms. Den amerikanischen Film erachtet Wim Wenders als die "reinste Form physischen Denkens, die amerikanische Kunst par excellence" (Haus der Kunst).

Spatiality-Räumlichkeit

Der Zusammenhang zwischen Installation und Räumlichkeit lässt sich folgendermaßen charakterisieren:

[...] Installation art [...] encompasses or includes space as an extension of the work, that is the work and its location are unified, thus allowing the work to be interpreted in the context of the site. That part of the art process is known as 'the conceptualisation of spatiality' which is a critical element of expression in installation art. (Baquero)

Spatiality, die Nutzung des Raumes, wird durch die Performance der Schauspieler erweitert. Sie spielt sich nicht ausschließlich im Zentrum des Forts ab, sondern auch in den Hallen des Hauses der Kunst und im nahegelegenen Englischen Garten. Dabei wirken wiederum die bereits angesprochenen Verfremdungseffekte, d.h. dass deutsche Schauspieler als amerikanische Soldaten verkleidet in den öffentlichen Raum vordringen, hier dem Englischen Garten, ein Raum, der dem Museumsbesucher vertraut ist und der immer noch jederzeit zugänglich ist. Ebenso verhält es sich mit den Hallen im Haus der Kunst: der Besucher bewegt sich unweigerlich durch die Eingangshalle und wird sich nun angesichts des Videos der Unmittelbarkeit des Ortes bewusst. Der Ort ist echt aber in den Videos befremdlich.

An diesem Punkt kommt die "mise-en-abyme" zum Tragen, indem mit den gedrehten Videos das F-Fort abgebildet wird, wodurch wiederum das Fort Courage der Fernsehserie abgebildet wird, wodurch wiederum das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs abgebildet wird.

3D

Die dargestellte Dreidimensionalität der Installation ist für den Betrachter auf mindestens zwei Arten erfahrbar: einerseits unmittelbar, d.h. durch direktes Begehen der Installation, und andererseits als Abbild über die Bildschirme. Der Übergang von Drei- in Zweidimensionalität beinhaltet ein grundverschiedenes Sehen. In der dreidimensionalen Darstellung selektiert der Betrachter selbst. Die Zweidimensionalität schließt jedoch eine bereits getroffene Selektion ein und wirkt dadurch anders.

Eine Selektion bzw. Fokussierung muss außerdem beim Betrachten der zehn Bildschirme getroffen werden. Kein Betrachter hat alle gleichzeitig im Blick. Dadurch dass man möglicherweise etwas verpasst, springt der Blick von einem Schirm zum nächsten, wobei dies von Interesse und Aufmerksamkeit des Betrachters einerseits und der Macht der Bilder andererseits determiniert wird. Hier ist wiederum ein Perspektivenwechsel möglich. Die Hallen des Hauses der Kunst im Video durch eine bestimmte Kamerasicht wahrzunehmen ist anders, weil auch in einen anderen Kontext gesetzt, als selbst durch die Eingangshalle zu gehen. Vielleicht stellt man sich selbst beim Verlassen der Eingangshalle in einem Video vor.

Criticizing Americanness

Als Abschluss möchte ich McCarthys Amerikakritik beleuchten. Auf den Internetseiten des Hauses der Kunst lesen wir:

Die Protagonisten entspringen, wie häufig bei Paul McCarthy, gängigen amerikanischen Klischees: Cowboys und Piraten. Sie sind Urthemen der amerikanischen Zivilisation und zugleich klassische Sujets des Hollywood Kinos. Sie wurden in unzähligen Filmen zu Mythen stilisiert und verklären die Sicht auf die amerikanische Vergangenheit bis heute. Paul McCarthy bricht das Tabu des 'Cleanen Amerika'. (Haus der Kunst)

Es wäre zu simpel die Tatsache, dass McCarthys Kritik an Amerika oder dem "Amerikanischsein", wie immer man Americanness übersetzen mag, sich aus den Symbolen oder dem Westerntopos allein ableitet. Eine weitere Komponente der Kritik stellen die Mittel und eingesetzten Effekte dar, sowie die Methoden, mit deren Hilfe McCarthy dies den Betrachter sehen macht. Ein entscheidender Aspekt ist der immer wiederkehrende Perspektivenwechsel, der transponieren und projizieren lässt, der Übergang von 3D in 2D, der dem Betrachter einen Blick hinter und vor die Kulissen ermöglicht und ihn sein eigenes Urteil bilden lässt.

Gender Issues: Weiblicher Blick?

An diesem Punkt stellt sich außerdem die Frage, ob diese Installation auch mit Frauengelächter im Hintergrund funktioniert, bzw. was verändert werden müsste, um die Installation weiblich werden zu lassen. Das Westernfort mit Frauengelächter wäre umso befremdlicher und roher. Schließlich würde sich auch die Perspektive verändern. Denn dadurch, dass nur männliche Schauspieler das Fort betreten haben und sich bei Ihren Aktionen und Unternehmungen selbst filmten, lässt McCarthy den Betrachter passiv werden. Die Perspektive des Betrachters ist demnach bereits weiblich, da er das gesamte Spektakel über sich ergehen lassen muss, ohne eingreifen zu können. Eine Möglichkeit des "Eingreifens" wäre das Angebot, die Bildschirme auf der Rückwand einzeln bedienen zu können. Ein "Aktivwerden" des Betrachters würde sich ergeben, wenn er sich mit einer bereitgestellten Kamera selbst an diesen Schauplätzen filmen könnte.

Eindrücke der Symposiumsteilnehmer

Es wird von einer Teilnehmerin festgehalten, dass die Installation mit Sicherheit auf eine Person allein anders wirke, als bei der gemeinsamen Besichtigung als Gruppe. Durch die übrigen Besucher habe man eine größere Distanz zur Rohheit und der Befremdlichkeit der Installation. Alleine müsse man sich beispielsweise erst anhand der Toninstallationen, die aus dem dunklen Inneren der Wachtürme schallen, orientieren und habe womöglich das Innere der Installation des Querbalkens wegen nicht betreten. Mitarbeiter des Hauses der Kunst machen die Besucher jedoch mittlerweile darauf aufmerksam, dass ein Begehen ausdrücklich erwünscht ist.

Eine weitere Meinung betont, dass sich die Wahrnehmung der Installation und die persönliche Einstellung ihr gegenüber bei der zweiten Besichtigung verändere: Durchquert man bei der ersten Besichtigung den zentralen Raum noch unvoreingenommen und neutral, hege man bei zweiterer eine Voreingenommenheit, die als Abneigung definiert werden könne. Dazu trügen entschieden die Performance-Videos der Bildschirmwand auf der Rückseite bei.

Es folgt außerdem eine Diskussion darüber, ob sich Frauen mit Handkameras ebenso hemmungslos verhalten würden wie die Männer in den Videos. Hierbei bleibt jedoch anzumerken, dass es sich um Schauspieler handelt, von denen einer McCarthy so beeindruckte, dass sie weitere gemeinsame Projekte planen.

Das Westernfort steht nicht nur in den Hallen des Hauses der Kunst, es fällt kulturell und sozial direkt auf uns zurück, da wir es auf unser eigenes Land übertragen können. An diesem Punkt stellt ein Teilnehmer fest, dass diese Installation eigentlich gar nicht amerikanisch sei, er fühle sich bei den Videos vielmehr an ein Zeltlager einer oberbayerischen Pfadfindergruppe erinnert. Dass die Schauspieler als Soldaten verkleidet durch den Englischen Garten toben verlege die gesamte Szenerie nach Deutschland. Diese Tatsache und die, dass keines der Symbole im Inneren der Installation amerikanisch sei bringe im Grunde keine Amerikakritik zum Ausdruck, sondern eine verdeckte Kritik des Hier und Jetzt.


1Im Haus der Kunst wurde bereits ein Vortrag von Johannes Schröder gehalten, der sich mit dieser Problematik auseinandersetzt: "Performances werden anhand ihrer Dokumentation erfahrbar gemacht. Audio- und Videoaufnahmen dienen dazu, um auf ihr Entstehen zurückkommen zu können. Wo aber liegt diese Zeit, und wo haben Performances ihren Ort?" (Haus der Kunst). <&span>

Verzeichnis der zitierten Literatur

Baquero, Tiit. "An Outline Concerning Installation Art." 2005. 4 Juli 2005 <http://www.tiite.com/installation_art.htm>.

Haus der Kunst. 2005. 4 Juli 2005 <http://www.hausderkunst.de>.

Spadoni, Mike. "F Troop." 2001. 4 Juli 2005 <http://www.televisionheaven.co.uk/ftroop.htm>.

"Episches Theater." Wikipedia. Die freie Enzyklopädie. 1 Juni 2005. 4 Juli 2005 <http://de.wikipedia.org/wiki/Episches_Theater>.

O.A. "Paul McCarthy. *4.8.1945." 4 Juli 2005 <http://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/o_pm/carthy01.htm >. <&span>

Refbacks

  • There are currently no refbacks.